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Pressenotiz

Mit Humor, Herz und voller Abenteuerlust erzählt Norbert Lechners neuer Kinderfilm von der außergewöhnlichen Freundschaft dreier Mädchen, die kulturelle Unterschiede spielend überwinden. Der Gewinnerfilm der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ ist in seiner Aktualität und mit seinen hervorragenden Darstellern ein überzeugendes Plädoyer für Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Toleranz. ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS läuft im Wettbewerb „Generation Kplus“ der diesjährigen Berlinale.

Inhalt des Films

Die elfjährige Linh und ihre kleine Schwester Tien sind plötzlich auf sich alleine gestellt, als ihre Mutter nach Vietnam muss, um sich um die kranke Oma zu kümmern. Doch das darf niemand erfahren – vor allem nicht das Jugendamt. Linh ist jetzt nicht nur für Tien verantwortlich, sondern muss sich neben der Schule auch um den Haushalt und den vietnamesischen Imbiss ihrer Mutter kümmern. Doch die selbsternannte Spionin Pauline aus dem Wohnblock gegenüber entdeckt das Geheimnis und droht, die beiden Mädchen zu verraten. Aus der anfänglichen Erpressung wächst bald eine Freundschaft, die jedoch immer wieder auf die Probe gestellt wird. Denn auch die Polizei und Frau Trost vom Jugendamt sind nah dran, hinter das Geheimnis zu kommen ...

Hintergrund

Produziert wurde die Komödie von der KEVIN LEE Film GmbH in Koproduktion mit dem MDR, BR und KiKA. Die Dreharbeiten fanden in der Zeit vom 29. Juni bis 4. September 2015 in Halle/Saale, Berlin und Leipzig statt. Gefördert wurde die Kinoproduktion durch die Mitteldeutsche Medienförderung, den FilmFernsehFonds Bayern, die Filmförderungsanstalt, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Deutschen Filmförderfonds. ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS ist ein Gewinnerfilm der Initiative „Der besondere Kinderfilm“.

Buch

Das Drehbuch stammt von den Autorinnen Antonia Rothe-Liermann und Katrin Milhahn und war für den Deutschen Drehbuchpreis 2015 nominiert. Das Buch zum Film gibt es ab April 2016 überall im Handel.


Autorinnen

Antonia Rothe-Liermann wurde 1978 in Halle/Saale geboren, studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in Potsdam-Babelsberg und arbeitet seit 2007 als freie Autorin. Sie schreibt Drehbücher, Theaterstücke und Jugendromane.


   

Katrin Milhahn wurde 1975 in München geboren. Nach der Ausbildung an der Journalistenschule und Arbeiten für verschiedene Zeitungen studierte sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg Drehbuch und Dramaturgie. Die Kinofilme „KussKuss“, „Mondscheinkinder“, „Polnische Ostern“ und „Formentera“ wurden auf internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. Sie arbeitet als Autorin für Film und Fernsehen.



Lynn Dortschack als Linh
(11 Jahre )

Linh ist schon sehr erwachsen für ihr Alter. Sie tut alles, um ihre kleine Schwester zu beschützen. Faulenzen oder Quatsch machen, kann sie sich nicht erlauben. Jeden Tag arbeitet sie nach der Schule im Imbiss ihrer Mutter. Ihr größter Wunsch ist es, aufs Gymnasium zu gehen.
 
Linh wird gespielt von Lynn Dortschack. Sie wurde am 14. Oktober 2003 geboren und wohnt in Berlin. Die besonnene große Schwester in ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS war ihre erste Filmrolle.


Lena Stolze als Frau Trost

Frau Trost vom Jugendamt nimmt ihre Aufgabe sehr ernst. Sie wirkt sehr streng und korrekt, tatsächlich will sie jedoch nur Sorge dafür tragen, dass es allen Kindern gut geht und sie behütet aufwachsen können. Sie merkt schnell, dass bei Tien und Linh etwas nicht stimmt, wodurch die Mädchen stark unter Druck geraten.
 
Die Rolle der resoluten Dame vom Jugendamt verkörpert Lena Stolze, die seit Jahren zu den etablierten deutschen Schauspielerinnen zählt. Sie begann ihre Karriere beim Theater, bevor sie durch Michael Verhoevens „Die Weiße Rose“ große Aufmerksamkeit erlangte. Seitdem war sie in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen vertreten.


Chieu Xuan Nguyen Thi als Mutter Thuy

Die Mutter von Linh und Tien hat es nicht leicht. Sie möchte ihren Töchtern ein besseres Leben ermöglichen und arbeitet sehr hart dafür. Als sie nach Vietnam muss, um ihre eigene Mutter zu pflegen, lässt sie die Kinder schweren Herzens zurück. Ihr ist bewusst, dass sie damit ein großes Risiko eingeht, aber sie weiß auch, dass sie sich auf Linh verlassen kann. Allerdings hat sie ihren Töchtern nicht die ganze Wahrheit über deren Vater gesagt.

Die Rolle von Tiens und Linhs Mutter übernahm die vietnamesische Schauspielerin Chieu Xuan Nguyen Thi. Sie ist in ihrer Heimat sehr bekannt und war dort bereits in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.


Linda Phuong Anh Dang als Tien
(9 Jahre )

Tien ist ein richtiges Energiebündel, das Spaß haben will und etwas erleben möchte. Sie liebt ihre große Schwester über alles, versteht aber nicht, warum Linh immer so streng mit ihr ist. Das macht sie manchmal so wütend, dass sie Sachen anstellt, die sie eigentlich nicht darf. 
 
Die lebenslustige Tien wird von Linda Phuong Anh Dang verkörpert. Sie wurde am 14. Mai 2006 geboren und wohnt ebenfalls in Berlin. Wie ihre Filmschwester stand sie für ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS das erste Mal vor der Kamera.


Lisa Bahati Wihstutz als Pauline
(11 Jahre )

Pauline hat eine ziemlich große Klappe und tut so, als könnte ihr niemand etwas anhaben. Sie macht Linh und Tien sofort klar, wer hier der Boss ist. Dass sie an der Schule gehänselt wird und immer allein ist, verrät sie den beiden Nachbarsmädchen nicht. Dabei wünscht sie sich nichts mehr, als eine echte Freundin.   
 
Pauline wird von Lisa Bahati Wihstutz gespielt. Lisa kam am 24. September 2002 zur Welt und wohnt in Birkenwerder nahe Berlin. Sie kann bereits erste Bühnenerfahrung vorweisen: 2014 war sie in dem Fernsehfilm „Krauses Geheimnis“ zu sehen, außerdem spielt sie regelmäßig im Berliner Grips-Theater.


Andreas Schmidt als Frank

Frank ist eigentlich ganz in Ordnung, aber völlig überfordert, als Pauline, Linh und Tien unangemeldet bei ihm auftauchen und ihn mit seiner angeblichen Vaterschaft konfrontieren. Daher lässt er die drei erst einmal abblitzen. Am Ende zeigt sich aber, dass er sein Herz auf dem rechten Fleck hat.
 
Frank wird von dem renommierten deutschen Schauspieler Andreas Schmidt gespielt. Er ist durch zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen einem großen Publikum bekannt und hat bereits vielzählige Darstellerpreise erhalten. Neben dem Kinoerfolg „Sommer vorm Balkon“ war er unter anderem in den Oscar®-prämierten Filmen „Die Fälscher“ und „Schwarzfilm“ zu sehen.

Filmografie  (Regie und Produktion)

1985 „Bauchwunde“ (Kurzfilm)
1991 „Wounded Faces“
1996 „Die scharfen Verführer" (Dokumentarfilm)
2007 „Toni Goldwascher“
2012 „Tom und Hacke“
2016 „ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS“

Interview mit dem Regisseur

ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS erzählt von der Freundschaft zwischen zwei vietnamesischstämmigen und einem deutschen Mädchen. Wie kam es zu der Geschichte?
Die Großmutter einer unserer beiden Drehbuchautorinnen, Antonia Rothe-Liermann, war früher Lehrerin. Sie kümmert sich seit Jahren als eine Art „Ersatzoma“ um vietnamesische Kinder. Sie macht mit ihnen Hausaufgaben, wenn die Eltern berufstätig sind, liest ihnen Geschichten vor, gibt ihnen Nachhilfe. Es sind meist drei oder vier Kinder, die zwei-, dreimal die Woche bei ihr sind. Dort gibt’s immer Plätzchen und Kakao, die Kinder lieben es, zu ihr zu kommen. Das hat auch gar keinen „offiziellen Rahmen“. Eine ihrer früheren „Zöglinge“ machte letztes Jahr und dank ihrer Unterstützung das Abitur und hat in unserem Filmteam ein Schülerpraktikum absolviert. Unsere Drehbuchautorin konnte viele Einblicke in das Leben von Vietnamesen in Deutschland gewinnen und so kam sie auf die Idee, diese Geschichte zu erzählen.

Was hat Sie daran gereizt, bei ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS Regie zu führen?
Was mich an dieser Geschichte vom ersten Moment an fasziniert hat, sind diese wunderbaren Figuren und ihre Konstellation. Da wären zunächst die beiden Schwestern Linh und Tien. Hier die große Schwester Linh, die „Ersatzmama“ sein muss und tough versucht, den ganzen Laden zu schmeißen. Und dann ihre kleine Schwester, eine „Chaosqueen“, die jähzornig ist und sich immer etwas zurückgesetzt fühlt. Aber dabei ist sie sehr liebenswürdig. Und schließlich Pauline, die heimliche Spionin, nach außen frech und selbstbewusst, aber in Wirklichkeit verletzlich und einsam. Diese Figuren stimmig und glaubhaft zu inszenieren, war für mich eine große Herausforderung. Und ich fand es spannend, nach meinen beiden letzten Kinderfilmen „Toni Goldwascher“ und „Tom und Hacke“, die ja Jungs-Abenteuergeschichten waren, nun ein Mädchen-Abenteuer zu erzählen – zumal meine eigene Tochter mit elf Jahren genau im Alter unserer Hauptfiguren ist.

Wie haben Sie die drei Hauptdarstellerinnen gefunden?
Wir haben in Berlin und Mitteldeutschland ein umfangreiches Kindercasting veranstaltet, mit einer Ausschreibung über die Medien und über Schulen. Über 400 Mädchen haben sich für die Pauline-Rolle beworben, aber nur eine kleine Zahl an vietnamesischen Mädchen für die Rollen der beiden Schwestern Linh und Tien. Uns wurde klar, dass wir hier ganz anders vorgehen müssen. In Deutschland leben mehr als 100.000 Menschen mit vietnamesischen Wurzeln, allein ca. 25.000 davon in Berlin, aber sie bleiben sehr in ihrer eigenen Community. Auch wenn sie seit 20 Jahren hier leben, sprechen sie oft nicht sehr gut Deutsch. Ihre Kinder hingegen, die eine deutsche Schule besuchen, sprechen perfekt Deutsch, aber kaum mehr Vietnamesisch. Um die Erwachsenen zu erreichen, haben wir dann Anzeigen in einer vietnamesischen Internetzeitung geschaltet und ein Streetcasting auf dem großen vietnamesischen Markt in Berlin durchgeführt und gezielt vietnamesische Familien angesprochen. Einige Castingmitarbeiterinnen mit vietnamesischer Herkunft haben uns dabei unterstützt. Das hat dann richtig gut funktioniert.

Mehrere der erwachsenen Schauspieler kommen ja aus Vietnam?
Es gibt in Deutschland nicht so viele Schauspieler mit vietnamesischer Abstammung. Und die wenigen Schauspieler, die es hier gibt, sind größtenteils sehr jung, meist zwischen 20 und 30 und damit zu jung für die Rollen, die wir besetzen mussten. Daher war ich im Dezember 2014 in Vietnam, um dort zu casten. Ich hatte mir die wenigen vietnamesischen Filme der letzten zehn Jahre, die bei uns auf DVD verfügbar sind, angesehen und die besten Darsteller ausgesucht. Unser vietnamesischer Fachberater Phuong La Van ist dann damit nach Saigon geflogen und hat das Casting vorbereitet. Wir hatten etwas Sorge, ob die Schauspieler auch wirklich zum Casting kommen würden, da sie dort sehr bekannte Stars sind. Aber sie kamen alle. Wie bekannt unsere drei Darsteller, die wir schließlich ausgewählt haben wirklich sind, merkten wir dann erst, als sie zum Dreh hier in Deutschland waren. Egal wo sie hinkamen, sie wurden überall auf der Straße von Vietnamesen erkannt!

Was ist das Besondere beim Drehen eines Kinderfilms?
Wenn ich als Regisseur mit Kindern drehe, bin ich immer halb Regisseur, halb Jugendleiter und Pädagoge. Das ist für mich das Spannende daran, zumal ich selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich als Jugendleiter bei den Pfadfindern tätig bin. Drehen mit Kindern ist natürlich immer ein wenig stressig, weil es die Einschränkungen der Drehzeiten gibt. Und wir hatten bei diesem Film ja eine ganz große Präsenz der Kinder, keine einzige Szene, in der nur Erwachsene vorkommen. Da ist es wichtig, dass die Drehorganisation perfekt läuft.

Wie haben sich die Kinderdarsteller auf den Dreh vorbereitet?
Sowohl unsere Hauptdarstellerin Lynn Dortschack, die Linh spielte, als auch ihre kleine Filmschwester Linda Anh Dang, unsere Tien, hatten ja keinerlei Filmerfahrung. Lisa Wihstutz, die Pauline-Darstellerin, spielt schon seit einigen Jahren am Grips-Theater und hatte auch schon mal eine kleine Filmrolle. Wir haben vor Drehbeginn fünf Probenwochenenden angesetzt, um die Mädchen auf den Dreh vorzubereiten. Zu den Probenwochenenden kamen auch immer wieder die erwachsenen Darsteller Andreas Schmidt, Lena Stolze und Steffi Kühnert dazu. Für die Mädchen waren diese Proben ganz wichtig, um sich gegenseitig und auch die erwachsenen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und in ihre Rollen rein zu finden. Auch Yvette Dankou, die bei den Dreharbeiten die Kinder gecoacht hat, kam immer wieder zu den Proben dazu. Mit ihr machten die Kinder während der Probenwochenenden Improvisations- und Rollenübungen und bekamen „Hausaufgaben“ von ihr auf. So musste Lynn Dortschack z.B. mehrere Monate lang in einem Kampfsportverein „Viet Vu Dao“ lernen, die traditionelle vietnamesische Kampfsportart, die sie im Film auch anwendet. Und in einem vietnamesischen Restaurant hat sie ein kleines Koch-Praktikum absolviert. In den Imbissszenen musste sie ja die „Chefin“ spielen, die routiniert mit dem Wok umgehen kann und in der Küche alles im Griff hat. Pauline sollte als Hausaufgabe einige Zeit genau beobachten, was vor ihrer Haustür so alles passiert …

Wie war die Arbeit mit den Kindern für die erwachsenen Profi-Schauspieler?
Unsere erwachsenen Darsteller und die Kinder mochten sich sehr, das hab ich schon bei den Proben gemerkt. Da war nichts von Konkurrenz zu spüren, was ja manchmal passiert. Die Erwachsenen haben die Kinder in der Arbeit unterstützt und waren im besten Sinne kollegial zu ihnen.

Es ist spannend zu sehen, wie die Vietnamesen in ihrer ganz eigenen Community leben. Wie ist es Ihnen gelungen, diese im Film so authentisch wirken zu lassen?
Ich habe zunächst viel recherchiert, was aber gar nicht so einfach war. Ich habe versucht, mit Vietnamesen in Kontakt zu kommen, zu erfahren, wie sie in Deutschland leben. Das war zunächst gar nicht so leicht. Von der Mentalität lassen Vietnamesen einen Fremden nicht so ohne Weiteres in ihr Privatleben gucken. Und ich glaube, da gibt es auch viel Misstrauen. Eine wunderbare Erfahrung war dann, als ich mal in Halle ein vietnamesisches „Mondscheinfest“ besucht habe und ganz herzlich und gastfreundlich aufgenommen wurde. Und ganz wichtig für den ganzen Dreh war, dass ich den vietnamesischen Regiekollegen Phuong La Van als Fachberater gewonnen habe. Ohne ihn wäre es sehr schwer geworden, die Welt der Vietnamesen so toll zu „erschaffen“. Er hat uns viele Türen geöffnet, Kontakte hergestellt und Komparsen organisiert. So durften wir z.B. problemlos auf zwei vietnamesischen Märkten in Leipzig und in einem Tempel in Berlin drehen und auch die Szenenbildabteilung hat er beraten – wo steht in einer vietnamesischen Wohnung der „Ahnenaltar“ und wie könnte sie eingerichtet sein?

Sie haben vor Fertigstellung des Films Testscreenings mit Kindern durchgeführt. Inwieweit hat das Ergebnis den Film beeinflusst?
Das Feedback aus den Testvorstellungen war extrem positiv. Viele Kinder haben danach ihre Begeisterung ausgedrückt und angegeben, sie würden den Film weiterempfehlen. Es gab ein paar wenige Stellen, die für manche unverständlich waren. Hier konnten wir in der Postproduktion noch eingreifen und diese Verständnislücken durch den Schnitt und durch einige zusätzliche Sprachaufnahmen schließen. Aber insgesamt war es für mich als Regisseur schon sehr beruhigend, dass die Geschichte in sich stimmig ist und funktioniert.

Der Regisseur Norbert Lechner

Norbert Lechner wurde 1961 in München geboren und arbeitet als Autor, Regisseur und Produzent. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität München gründete er 1990 die KEVIN LEE Film GmbH. Seitdem entstanden unter anderem die Kinderfilme „Toni Goldwascher“ und „Tom und Hacke“, die zahlreiche Filmpreise gewannen. Seit 2010 ist Norbert Lechner Vorstandsmitglied im „Förderverein deutscher Kinderfilm e.V.“

Preise und Auszeichnungen

„Toni Goldwascher“
- Golden Kite Award für den besten Jugendfilm (Festival de Cine „La Nueva Mirada“ Buenos Aires)
- Spezialpreis des CIFEJ (Internationales Kinderfilmfestival Cairo)
- EMIL Preis für gutes Kinderfernsehen

„Tom und Hacke“
- Preis für das Beste Drehbuch (Kinderfilmfestival „Goldener Spatz“)
- Publikumspreis des Kinderfilmfestes (Filmfest München)
- GILDE Filmpreis Bester Kinderfilm (AG Kino / GILDE Deutscher Filmkunsttheater)
- Preis der deutschen Filmkritik – Bester Kinderfilm
- Bester Kinderfilm (Kinderfilmfestival Yerevan, Armenien)
- Publikumspreis und Preis der Kinderjury (FICI Kinderfilmfestival Madrid)

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